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	<description>moderne küche und ernährung</description>
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		<title>Überleben auf dem Oktoberfest</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 09:03:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>
		<category><![CDATA[Annik Rubens]]></category>
		<category><![CDATA[App]]></category>
		<category><![CDATA[Oktoberfest]]></category>
		<category><![CDATA[Wiesn]]></category>

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		<description><![CDATA[Das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oktoberfest" target="_blank">Oktoberfest</a> lockt jedes Jahr mit aufregenden Fahrgeschäften und bayerischer Gastronomie mehr als sechs Millionen Besucher nach München. Angesichts der riesigen Ausmaße geht so mancher Besucher auf der über 30 Hektar großen Wiesn verloren. Zum Glück gibt es einen neuen Survival-Guide in Form eines iPhone-Apps mit Wörterbuch, Zeltübersicht, Bierpreisen und einer Speisekarte. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>6,5 Millionen ausgeschenkte Maß Bier, 459.356 verzehrte Brathendl, 53.736 Schweinshax&#8217;n und 104 Ochsen: Das ist die <a href="http://www.oktoberfest.de/de/article/Das+Oktoberfest/Zahlen/Die+Wiesn+in+Zahlen/1228/2/" target="_blank">Bilanz</a> des Oktoberfests alleine für das Jahr 2008. Aber wie soll sich der ahnungslose Tourist bei diesen diversen Spezialitäten entscheiden, wie das passende Festzelt finden und ansteuern? </p>
<p>Orientierung bietet der <a href="http://itunes.apple.com/de/app/wiesn-guide/id390058748?mt=8" target="_blank">Wiesn-Guide</a>, den Deutschlands bekannteste Podcasterin Larissa Vassilian (aka <a href="http://www.podsitter.com/wordpress/sim-561-die-wiesn-guide-app-ist-online" target="_blank">Annik Rubens</a>) realisiert hat. Das Programm kostet 1,59 Euro in Apples App Store und funktioniert mit dem iPhone, iPod touch und dem iPad. Dafür erhält man einen elektronischen Reiseführer, der unter anderem eine Übersicht der großen Bierzelte, der wichtigsten Schaustellerbetriebe und eine Einführung in die kulinarischen Spezialitäten der Wiesn enthält.</p>
<p>So vorbereitet gilt es nur noch abzuwarten, bis es am 18. September um 12 Uhr heißt: O&#8217;zapft is!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Food Blog Empfehlungen (Teil 1)</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 06:15:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Food Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Webseite]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer in Google "Food Blog" eingibt, erhält zurzeit rund 884 Millionen Treffer. Das macht die Suche nach einem lesenswerten Blog zum Thema Essen und Kochen nicht gerade leichter. Daher haben wir uns entschlossen, in unregelmäßigen Abständen Food Blogs vorzustellen, die wir selbst für interessant, gut oder auch unterhaltsam halten. Vorhang auf, hier kommen die ersten zehn: ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li><a href="http://www.anonymekoeche.net" target="_blank">Anonyme Köche</a><br />Blog der kochbesessenen Autors Claudio Del Principe aus der Schweiz.</li>
<li><a href="http://nokitchenforoldmen.blogspot.com/" target="_blank">No Kitchen For Old Men</a><br />Ein Blog von Jim und George rund ums Kochen, Essen und andere Kleinigkeiten.</li>
<li><a href="http://blog.zeit.de/nachgesalzen/" target="_blank">Nachgesalzen</a><br />Professionelles Blog bei Zeit Online, geschrieben von vier ausgebildeten Köchen.</li>
<li><a href="http://www.theofel.de/plog/" target="_blank">Jans Küchenleben</a><br />Liebevoll gestaltetes privates Blog von Jan Theofel, der als Hobbykoch Rezepte und mehr vorstellt.</li>
<li><a href="http://peppinella.blogspot.com/" target="_blank">Peppinella kocht dir was</a><br />Peppinella berichtet sehr unterhaltsam aus ihrem (kulinarischen) Leben.</li>
<li><a href="http://www.highfoodality.com" target="_blank">HighFoodality</a><br />Blog von fünf Hobbyköchen, Spielwiese für puren Geschmack und ungebremste kulinarische Kreativität.</li>
<li><a href="http://www.mankannsessen.de/" target="_blank">Man kann&#8217;s essen!</a><br />Weblog für die anspruchsvolle Hobbyküche &#8211; gehoben, aber nicht abgehoben.</li>
<li><a href="http://paprikameetskardamom.wordpress.com/" target="_blank">Paprika meets Kardamom</a><br />Blog von Anikó, halb Ungarin halb Deutsche, mit bodenständigen, oft saisonalen Gerichten.</li>
<li><a href="http://www.ankegroener.de/" target="_blank">Anke Gröner</a><br />Kein reiner Food Blog, aber regelmäßig gute Rezepte und sehr ansprechend präsentiert.</li>
<li><a href="http://www.deliciousdays.com/" target="_blank">Delicious Days</a><br />Einziger englischer Food Blog, dafür aber sensationell gut.</li>
</ul>
<p>Habt Ihr weitere Anregungen? Wir freuen uns über Empfehlungen als Kommentar!</p>
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		<title>Jojo 2.0</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 19:07:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Fett]]></category>
		<category><![CDATA[Jojoeffekt]]></category>

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		<description><![CDATA[Hurra, eine neue Studie. Diese hier widerlegt den Jojoeffekt. Wobei halt, widerlegen ist der falsche Ausdruck dafür, was das schwedische Forscherteam um Asa Ernersson <a href="http://www.nutritionandmetabolism.com/content/7/1/68" target="_blank">herausgefunden</a> hat. Die behaupten ja nicht, dass nicht langfristig zunehme, wer kurzfristig die Energiezufuhr dramatisch runterfahre, sondern dass langfristig zunehme, wer kurzfristig die Energiezufuhr hochfahre. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Also keine Gegenrede auf den Jojoeffekt, sondern eine Ergänzung. Klingt ja auch einleuchtend. So kennen wir unseren Körper: als alten Schisser. Gibt es mal ein paar Tage etwas weniger zu essen, denkt er, die Hungersnot breche aus und legt Fett auf Vorrat an. Gibt es mal ein paar Tage etwas mehr zu essen, auch.</p>
<p><small>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/xulianconx/" target="_blank">Xulian Nava</a> auf <a href="http://www.flickr.com/photos/xulianconx/824067292/" target="_blank">Flickr</a></small></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kochen ist out, Grillen ist in</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 12:02:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Geräte]]></category>
		<category><![CDATA[Grill]]></category>
		<category><![CDATA[Grillen]]></category>
		<category><![CDATA[Johann Lafer]]></category>
		<category><![CDATA[Steak]]></category>
		<category><![CDATA[Weber]]></category>

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		<description><![CDATA[Es mag an der Jahreszeit liegen. Oder daran, dass wir mit diversen TV-Sendungen in jeder erdenklichen Variante überfrachtet werden. Vielleicht haben wir das Thema auch im Freundeskreis einfach überreizt. Jedenfalls ist Kochen out, jetzt ist Grillen angesagt. So sehr, dass es (fast schon wieder) nervt – und alle heimlichen Grilltüftler im Mainstream angekommen sind. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ob in Social Networks, als <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&#038;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FWebers-Grillbibel-Jamie-Purviance%2Fdp%2F3833818638%3Fs%3Dbooks%26ie%3DUTF8%26qid%3D1282389823%26sr%3D1-1&#038;site-redirect=de&#038;tag=freshzweinull-21&#038;linkCode=ur2&#038;camp=1638&#038;creative=6742" target="_blank">Buchempfehlung</a> oder mit Unterstützung von Johann Lafer im <a href="http://www.swr3.de/specials/lafergrillt1005/grillblog/index.php" target="_blank">Radio</a>: Grillen ist das neue Kochen. Und was wird nicht alles mit dem Grill veranstaltet. Einfach Fleisch aus dem Supermarkt drauf werfen ist erheblich zu profan; für den Amateur, der in freudiger Erwartung Würstchen auf den Rost bettet, bleibt allenfalls ein mitleidiges Lächeln. Ausgeklügelte Marinaden mit komplexen Aromen, in Alufolie verpackte Fisch-Kompositionen, Gas oder Kohle, direkt oder indirekt – das sind die Themen, die den ambitionierten Profi-Griller von heute bewegen.</p>
<p>Ich gebe es ja zu, auch mich hat das Thema gepackt. Allerdings schon vor sechs Jahren, als wir in unser Haus gezogen sind und einen <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&#038;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FWeber-1341504-One-Touch-Original-Schwarz%2Fdp%2FB002S2SAB4%3Fie%3DUTF8%26s%3Dgarden%26qid%3D1282388991%26sr%3D8-2&#038;site-redirect=de&#038;tag=freshzweinull-21&#038;linkCode=ur2&#038;camp=1638&#038;creative=6742" target="_blank">Weber One-Touch</a> angeschafft haben. Keine Frage, das Gerät ist klasse, einiges Zubehör sehr praktisch und wir haben nach kurzer Zeit Nachbarschaft und Verwandte mit dem Gerät aus dem Hause <a href="http://www.weberstephen.de/" target="_blank">Weber</a> infiziert. Aber wenn ich heute den Fernseher oder das Radio anschalte, in Zeitschriften oder im Netz die Diskussionen verfolge, scheint mir eher eine Art Glaubenskrieg entbrannt zu sein.</p>
<p>Deshalb glaube ich auch, dass Kochen out und Grillen in ist: Wie vor ein paar Jahren, als Kochen zum Volkssport – teilweise mit verbissener Ernsthaftigkeit bis zum lächerlich anmutenden Fanatismus – wurde, beobachte ich diese Entwicklung heute beim Grillen. Aber, wo sind die Aspekte Gemütlichkeit, Geselligkeit und der simple Genuss geblieben? Diese machen für mich einen erheblichen Anteil an der Nahrungszubereitung unter freiem Himmel aus. Daher setzen wir – wie übrigens auch beim Kochen – auf den Gegentrend: gute Zutaten, einfache Zubereitung und dafür mit netten Gästen!</p>
<p><small>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/wwworks/" target="_blank">woodley wonderworks</a> auf <a href="http://www.flickr.com/photos/wwworks/2817616643/" target="_blank">Flickr</a></small></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wer braucht eine KitchenAid?</title>
		<link>http://freshzweinull.de/wer-braucht-eine-kitchenaid/2010/08/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 11:43:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geräte]]></category>
		<category><![CDATA[Artisan]]></category>
		<category><![CDATA[KitchenAid]]></category>
		<category><![CDATA[Küchenmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[Luxus]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie ist ein Klassiker, der Traum vieler Hobbyköche, der Mercedes unter den Küchenmaschinen: die KitchenAid. Und hier beginnen die Mythen schon, denn vollständig heißt sie "KitchenAid Artisan 5KSM150PS"; der <a href="http://www.kitchenaid.de/" target="_blank">Hersteller</a> von Küchengeräten hat nämlich noch eine ganze Reihe weiterer Maschinen im Programm. Also unternehme ich mal den Versuch, mich in nüchterner Form mit der Mutter aller Küchenmaschinen auseinander zu setzen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kenne stolze Besitzer. Und ich kenne diejenigen, die regelmäßig in die Fachgeschäfte pilgern und bei denen eine Anschaffung bervorsteht oder zumindest wahrscheinlich ist. Außerdem kenne ich Neider, Sparfüchse oder einfach Protestanten, die eine <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FKenwood-KMC-560-K%C3%BCchenmaschine-GlasMixaufsatz%2Fdp%2FB000TL6LUI%3Fie%3DUTF8%26s%3Dkitchen%26qid%3D1281523569%26sr%3D1-10&amp;site-redirect=de&amp;tag=freshzweinull-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Kenwood</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=freshzweinull-21&amp;l=ur2&amp;o=3" border="0" alt="" width="1" height="1" /> oder noch schlimmer eine <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FBosch-MUM4780-K%C3%BCchenmaschine-professional-Watt%2Fdp%2FB001S2PKB8%3Fie%3DUTF8%26s%3Dkitchen%26qid%3D1281523671%26sr%3D1-5&amp;site-redirect=de&amp;tag=freshzweinull-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">Bosch</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=freshzweinull-21&amp;l=ur2&amp;o=3" border="0" alt="" width="1" height="1" /> besitzen und diese als echte Alternative preisen. Schließlich bleibt die vierte Gruppe – zu der ich mich zähle –, die schlicht die Notwendigkeit nicht sieht oder eben noch nicht zum wahren Glauben gefunden hat.</p>
<p>Zu den Fakten an: Die <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FKitchenAid-K%C3%BCchenmaschine-Artisan-rot-5KSM150PSEER%2Fdp%2FB0000C01UY%3Fie%3DUTF8%26s%3Dkitchen%26qid%3D1281522517%26sr%3D1-1&amp;site-redirect=de&amp;tag=freshzweinull-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742" target="_blank">KitchenAid Artisan</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=freshzweinull-21&amp;l=ur2&amp;o=3" border="0" alt="" width="1" height="1" /> besteht aus einem Ganzmetallgehäuse, wiegt (deshalb auch stattliche) 12 Kilogramm, verfügt über ein Planetenrührwerk und leistet 300 Watt. Die möglichen Anwendungen sind, so versprechen Hersteller und bereits erwähnte KitchenAidianer gleichermaßen, nahezu unbegrenzt. Dazu trägt sicher auch das umfangreiche Zubehör – vom Röhrennudelvorsatz über den Ravioliaufsatz bis zum Wurstfüllhorn – bei. Mitgeliefert werden übrigens neben einem Kochbuch eine Schüssel, zwei Sorten Knethaken und ein Schneebesen. Und so sieht das dann in der Praxis aus:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/_6qswnSqbl4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/_6qswnSqbl4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>So ästhetisch ich das Video finde, richtig überzeugt bin ich aber immer noch nicht. Ich gebe zu, auch ich nutze sporadisch eine Küchenmaschine, die ein Werbegeschenk zu einem Zeitungsabo war und daher anonym bleiben möchte, um in frevelhafter Weise <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pesto" target="_blank">Pesto</a> herzustellen, gelegentlich größere Mengen Käse zu reiben oder mal einen Teig kneten zu lassen. Aber würde ich tatsächlich die weiteren Möglichkeiten nutzen? Und dann beansprucht die KitchenAid ja auch noch eine erhebliche Menge Platz, vom stolzen Anschaffungspreis mal ganz abgesehen. Aus genau diesem Grund habe ich übrigens bei einigen Besitzern den Verdacht, dass mit der exponierten Präsentation des Geräts dieses vor allem den Zweck eines Statussymbols erfüllt.</p>
<p>Bin ich also nur ein Ungläubiger? Bitte, liebe KitchenAidianer, schreibt mir doch, wie Ihr das seht – vielleicht bekehrt Ihr mich ja …</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kohlen schippen</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 13:56:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Gemüse]]></category>
		<category><![CDATA[Kohlenhydrate]]></category>
		<category><![CDATA[Obst]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach Burger und Fritten am <a href="http://freshzweinull.de/burger-zwang/2010/08/">Sonntag</a> stand diese Woche erstmalig eine andere Menüfolge auf dem Plan. Carboloading war angesagt. Wer will, kann das gerne mit „Kohlen schippen“ übersetzen. Ziel ist es, die Kohlenhydratspeicher zu füllen, um beispielsweise möglichst elegant durch den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vierwaldstättersee" target="_blank">Vierwaldstättersee</a> zu schwimmen. Oder auch am <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ironman_Hawaii" target="_blank">Ironman</a> teilzunehmen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum vernünftigen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Carboloading" target="_blank">Carboloading</a> gehört zunächst einmal ein gründliches Carboentferning. Es gilt, dem Körper alle gespeicherten Kohlenhydrate zu entziehen. Burger und Fritten sind dazu weniger geeignet, daher gab es am Montag und Dienstag viel Gemüse und Obst. Das Gemüse kam ins <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tagine" target="_blank">Tagine</a>, das Obst (Bananen, Pfirsiche, Orangen, Zwetschgen) wurde roh verspeist. Zwischendrin gab&#8217;s Nüsse.</p>
<p>Eiweiß ist auch wichtig, darum gab es Eier zum Frühstück und mittags ein Rumpsteak (medium) mit in Speck eingewickelten Bohnen. Wichtig: Kein Brot, keine Kartoffeln, kein Reis usw. Auch nicht als Beilage. Auch nicht zwischendurch. Das Zeug muss schließlich raus.</p>
<p>Ab Mittwoch dann hieß es <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenhydrate" target="_blank">Kohlenhydrate</a> schaufeln. Zum Frühstück Weckle, mittags einen Topf Rigatoni. Mit Pesto aus Basilikum vom Balkon. Sehr lecker, zumal wenn mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arganöl" target="_blank">Arganöl</a> zubereitet. Oder, mein persönliches Highlight des Carboloadings, eine Portion Bratkartoffeln, oder Brägele, wie man hier auch sagt. Die gab es als zünftiges Mitternachtsmahl. Wichtig: mit Bier servieren.</p>
<p>Ob dieses Carboloading nun was bringt? Für mich im Moment schwer zu sagen. Einen positiven Effekt hatte das ganze jedoch. Durch die strikten Vorgaben, welche Sorte Lebensmittel an welchen Tagen zu konsumieren ist, und welche es zu vermeiden gilt, machte ich mir, anders als sonst üblich, bereits deutlich vor dem Einsetzen des Heißhungers Gedanken über die nächste Mahlzeit– und das hat erkenntlich die Vorfreude gesteigert.</p>
<p>Vor allem im Fall des Mitternachtsmahls!</p>
<p><small>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/niosh/" target="_blank">NIOSH</a> auf <a href="http://www.flickr.com/photos/niosh/2492030521/" target="_blank">Flickr</a></small></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Burger-Zwang</title>
		<link>http://freshzweinull.de/burger-zwang/2010/08/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 07:04:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Restaurant]]></category>
		<category><![CDATA[Burger]]></category>
		<category><![CDATA[Fastfood]]></category>

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		<description><![CDATA[Andere unterliegen sonntags abends dem Zwang, Tatort zu schauen. Ich muss Burger essen. Große Burger. Mit viel Fleisch, viel Käse, viel Pommes. In Deutschland ist mir keine bessere Burgerstadt bekannt als Berlin: Marienburger, White Trash Fast Food, the Bird (oder so ähnlich) und neuerdings das Bürgeramt am Boxi. Wer einen der Läden kennt, der weiß, was ich unter einem guten Burger verstehe]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun bin ich aber nicht in Berlin, sondern in Freiburg und hier gibt es, soweit mir bekannt, nur <a href="http://www.kullmans.de/" target="_blank">Kullman&#8217;s Diner</a>, draußen im Industriegebiet. Die haben einen gewissen Anspruch, was ihre Burger angeht, was man schon an der Einrichtung erkennt. Amideko im Stil der Sechziger. Früher waren die Burger dort auch mal ganz passabel, aber die letzten zwei, drei Sonntage ging ich wunderbar vollgestopft, aber dennoch unbefriedigt nach Hause. Scheint, als würden die ihren eigenen Ansprüchen in letzter Zeit nicht mehr ganz gerecht. Deshalb war das Kullman&#8217;s für mich am gestrigen Sonntag keine Alternative. Stattdessen lief ich zu <a href="http://www.burgerking.de/" target="_blank">Burger King</a>. Und wurde zwar nicht enttäuscht. Aber eben auch nicht beglückt.</p>
<p>Es wird höchste Zeit, dass hier mal eine gescheite Burgerbraterei aufmacht. So schwer ist das doch nicht. Ein ordentliches Brötchen, anständiges Fleisch (am besten Hackfleisch aus einem Stück, das man auch bedenkenlos in der Pfanne braten und als Steak servieren könnte), ein angemessener Käse, ein bisschen Ideenreichtum bei der Soße und fertig ist das Ding.</p>
<p>Mann!</p>
<p><small>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/pokpok/" target="_blank">p0kp0k</a> auf <a href="http://www.flickr.com/photos/pokpok/3592282933/" target="_blank">Flickr</a></small></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Auswahl der Speisen</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 05:13:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Restaurant]]></category>
		<category><![CDATA[Auswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Chinese]]></category>
		<category><![CDATA[Speisekarte]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich besuche gerne mir unbekannte Restaurants; gibt es dort doch neue Gerichte oder (mitunter aufregende) Kreationen kennen zu lernen. Allerdings spielt für mich der erste Eindruck eine große Rolle, ob ich überhaupt das Ladenlokal betreten mag. Ist diese Prüfung aber bestanden, freue ich mich auf die Speisekarte, die selbstverständlich schon eine Menge über das Restaurant verrät. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt bescheidene Angebote, freilich quantitativ betrachtet – auch wenn sich dies mitunter auch qualitativ bestätigt. Dann finden sich geradezu erschlagende Auswahlmöglichkeiten, die sich bei näherer Betrachtung vor allem bei fernöstlichen Angeboten oft als wilde Fleisch-Saucen-Kombinationen herausstellen. Oder eben eine gute Mitte, wo (hoffentlich) für jeden Geschmack etwas dabei ist. Formale Aspekte wie die Beschreibung oder gar Orthographie möchte ich an dieser Stelle mal außen vor lassen.</p>
<p>Halte ich das Dokument in den Händen, beginnt für mich der immer gleiche Sport, den ich vor rund zehn Jahren mit meinem damaligen Geschäftspartner – mit dem ich im übrigen viel zu oft Essen gegangen bin – begonnen habe: Nämlich die Gerichtauswahl in maximal 60 Sekunden zu treffen. Was sich auf den ersten Blick möglicherweise knapp bemessen anhört, ist mit einem erfahrenen System leicht zu bewältigen, auch wenn ich zugeben muss, dass das Verhalten manchmal gegenüber dem Ersteller der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Speisekarte" target="_blank">Speisekarte</a> sehr frevelhaft ist. Aber eben nur manchmal, siehe oben.</p>
<p>Bin ich mir also klar geworden über die Anzahl der Gänge, wobei ich mich grundsätzlich erst nach dem Hauptgang für einen optionalen Nachtisch entscheide, bleibt die Sichtung der Vor- und Hauptspeise. Erstere benötigt wenig Aufmerksamkeit, denn meist entwickele ich schon bei der Wahl der Gaststätte eine Lust auf bestimmte Speisen, deren Bestandteile sich oft im ersten Bereich der Karte wieder finden. Komme ich zum Hauptgericht, wird es schon schwieriger. Da hat sich aber der Bereich &#8220;Spezialität des Hauses&#8221; sehr bewährt. Vielleicht ist es eine naive Annahme, dass dort Speisen aufgelistet werden, die besonders gerne und gut zubereitet werden. Doch meine Erfahrung konnte dieser Hypothese bisher nicht widerlegen.</p>
<p>Verunsichert bin ich bis heute nur von unserem Haus- und Hof-Chinesen. Das Essen dort ist solide und schmackhaft, das Personal aufmerksam und freundlich. Wenn da nicht der Inhaber wäre, der wirklich jede Speisenwahl mit den Worten &#8220;guuude Waaal&#8221; kommentiert. Das zeugt einerseits von Selbstbewusstsein bei der Wahl seines Küchenpersonals und der angebotenen Gerichte, andererseits auch von höflicher Bestätigung der Entscheidung des Gastes. Nur leider hilft das nicht. Denn wenn ich, was den häufigen Besuchen geschuldet ist, einmal eine Speise aussuche, die keine Spezialität des Hauses ist, und diese sich als mäßig lecker rausstellt, dann war das eben keine &#8220;guuude Waaal&#8221;.</p>
<p>Dennoch bleibe ich meinem System treu; zudem ist es ein heimlicher Spaß, den wachsenden Druck auf die &#8220;Mitesser&#8221; zu beobachten, wenn ich nach einer Minute demonstrativ die Speisekarte auf die Tischplatte donnere. Und zu guter Letzt ergaben meine empirischen Untersuchungen, dass häufig meine Tischnachbarn nach vollendetem Mahl nicht glücklicher mit ihrer Auswahl waren, auch wenn sie ein mehrfaches an Zeit dafür in Anspruch genommen haben.</p>
<p>Daher mein Vorschlag: Probiert es doch selbst mal aus!</p>
<p><small>Foto: <a href="http://www.flickr.com/people/pixelpoint/" target="_blank">pixelpoint</a> auf <a href="http://www.flickr.com/photos/pixelpoint/3478745917/" target="_blank">Flickr</a></small></p>
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		<title>Lieber doch keinen Fisch</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 06:01:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Artenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Fisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Fisch essen ist gesund, hört man doch immer wieder. Vor allen Dingen für Leute mit stetigem Jodmangel wie mich. In meiner Kindheit haben wir irgendwie nie Fisch gegessen, deshalb muss ich mich immer wieder daran erinnern, das regelmäßig in meinen Essensplan einzubauen. Ich bin’s halt einfach nicht gewohnt. Jetzt las ich gerade die Überschrift „Europäer essen doppelt so viel Fisch wie sie dürften“. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das weckte mein Interesse. Wer will mir das denn verbieten?</p>
<p>„Wer in der EU lebt und mehrmals wöchentlich Fisch isst, verhält sich seit dem 10. Juli nicht mehr nachhaltig.“ Das besagt nun eine Studie des New Ecomonics Foundation Nef mit der Umweltorganisation <a href="http://www.pewenvironment.eu/PEW/" target="_blank">Pew Environment Group</a>. Im Artikel fallen auch Zitate wie „ökologische Verschuldung der EU-Bürger“, „Europa nimmt anderen den Fisch weg“ und mein Lieblingssatz: „Ziel ist es, eine Situation zu schaffen, in der EU-Bürger ohne schlechtes Gewissen Fisch einkaufen und sich sicher sein können, dass diese Fische nicht noch weitere Bestände dezimiert haben.“</p>
<p>Das klingt so, als ob ich beim Kauf eines Fisches eine Art ausrotte. Heißt das also wirklich, lieber keinen Fisch essen? Er wäre zwar für meine Gesundheit gut, aber ich zerstöre damit meine Umwelt? Nachdem ich meinem Kind heute zum Mittagessen brav Seelachs mit Brokkoli und Nudeln im Gläschen gegeben hab, damit er auch genug Jod bekommt, würde ich dieses Argument auf jeden Fall gerne benutzen. Das Gläschen riecht ja schon beim Öffnen sehr nach Fisch, aber das Ganze gesprudelt über den Tisch und auf meine Anziehsachen gespuckt, überschreitet die Grenze des Erträglichen. Meine gestresste Nase als Argument, keinen Fisch mehr zu füttern, käme wohl nicht so gut. Aber wenn ich so die Umwelt schütze …!</p>
<p>Und so löst sich vermutlich auch das Rätsel, warum es in meiner Kindheit nie Fisch zu essen gab.</p>
<p>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/8232799@N07/" target="_blank">Marten Janson</a> auf <a href="http://www.flickr.com/photos/8232799@N07/4178005655/" target="_blank">Flickr</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kleckern und Klotzen</title>
		<link>http://freshzweinull.de/kleckern-und-klotzen/2010/07/</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Jul 2010 14:58:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Köche]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Koch]]></category>
		<category><![CDATA[Kochsendung]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>

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		<description><![CDATA[Beiträge über Kochsendungen in einem Blog zu Kochen und Essen sind irgendwie Meta und crossmedial, also total zeitgemäß. In der ausufernden Branche der Kochshows, Ernährungssendungen und Zutatenreportagen polarisiert wohl kaum einer so sehr wie Jamie Oliver. Zu ihm gibt es nur zwei Lager: Entweder man liebt ihn, oder man hasst ihn. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe ihn gehasst, damals auf RTL2, wie er in seiner kleinen Küche herumwirbelte, ständig quatschte und der Kameramann hektisch versuchte, ihm irgendwie zu folgen. Ich verliebte mich in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sarah_Wiener" target="_blank">Sarah Wiener</a>, wie sie auf Arte durch Frankreich fuhr und in Italien Orecchiette drehen lernte, ich himmelte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Baudrexel" target="_blank">Martin Baudrexel</a> an, wie er schön und trotzdem ein guter Koch sein konnte, ich bewunderte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Rach" target="_blank">Christian Rach</a>, wie er souverän miefige Landgasthöfe rettete, wie es mit dieser Autorität nur einer kann, dem Selbstzweifel fremd sind, und ich fand <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lea_Linster" target="_blank">Lea Linster</a> niedlich, wie sie selbstbewusst Fleisch an Fleisch kochte und sich um Gesundheit nicht scherte.</p>
<p>Dann sah ich <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FJamie-Oliver-Genial-italienisch-italian%2Fdp%2FB000TNDWXK%3Fs%3Ddvd%26ie%3DUTF8%26qid%3D1280643211%26sr%3D1-1&amp;site-redirect=de&amp;tag=freshzweinull-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=6742">Jamie&#8217;s Great Italian Escape</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=freshzweinull-21&amp;l=ur2&amp;o=3" border="0" alt="" width="1" height="1" />. Mehrere Wochen tourt er da durch Italien, weil ihm zu Hause mit seinen vielen Aufgaben die Decke auf den Kopf fällt, und er tut das in einem umgebauten VW-Bus, in den sich auch der letzte Skeptiker verknallen muss. Spätestens seit Miriam Meckel haben Leute, die dem Burnout nahestehen und ihre Flucht aus der Krise medial begleiten lassen, ein Gschmäckle. Aber Jamie Oliver lässt einen in diesen Folgen die Kamerateams vergessen und alles, was man über Medienproduktionen weiß. Wenn er einer Handvoll Mönche in einem heruntergekommenen Kloster einen Kräutergarten schenkt und hochbetagte Kirchenmänner mit Tränen in den Augen an dem jungen Grün riechen, wenn er um seinen Job am Grill eines sizilianischen Wochenmarktes kämpft und in Umbrien sichtlich allen Mut aufbringt, um ein Lamm zu töten, dann ist darin trotz aller Kameras alles, was Kochen ausmacht: Vielfalt, Tempo, Liebe, Neugier, Konsequenz und eine Hingabe, die uns vielleicht ein wenig befremdet. Vielleicht hat man hierzulande einfach ein wenig Angst vor so viel ungebremster Leidenschaft, die sich nicht darum kümmert, wie oft ein Wort pro Satz gebraucht wird und ob alles schön seriös vonstatten geht.</p>
<p>Bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jamie_Oliver" target="_blank">Jamie Oliver</a> muss alles Rumms und Bumms machen, es muss matschen, qualmen, blubbern und knallen, er nimmt einen Topf für alles und er macht von allem zu viel und alles zu schnell. Und er zeigt uns, dass das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile, und dass in richtig guter Küche immer etwas drin ist, was man nicht sieht.</p>
<p>Ich für meinen Teil, ich liebe ihn. Fantastisch, absolut fantastisch!</p>
<p>Foto Copyright <a href="http://www.jamieoliver.com/" target="_blank">JamieOliver.com</a></p>
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