Das Oktoberfest lockt jedes Jahr mit aufregenden Fahrgeschäften und bayerischer Gastronomie mehr als sechs Millionen Besucher nach München. Angesichts der riesigen Ausmaße geht so mancher Besucher auf der über 30 Hektar großen Wiesn verloren. Zum Glück gibt es einen neuen Survival-Guide in Form eines iPhone-Apps mit Wörterbuch, Zeltübersicht, Bierpreisen und einer Speisekarte.
Andere unterliegen sonntags abends dem Zwang, Tatort zu schauen. Ich muss Burger essen. Große Burger. Mit viel Fleisch, viel Käse, viel Pommes. In Deutschland ist mir keine bessere Burgerstadt bekannt als Berlin: Marienburger, White Trash Fast Food, the Bird (oder so ähnlich) und neuerdings das Bürgeramt am Boxi. Wer einen der Läden kennt, der weiß, was ich unter einem guten Burger verstehe
Ich besuche gerne mir unbekannte Restaurants; gibt es dort doch neue Gerichte oder (mitunter aufregende) Kreationen kennen zu lernen. Allerdings spielt für mich der erste Eindruck eine große Rolle, ob ich überhaupt das Ladenlokal betreten mag. Ist diese Prüfung aber bestanden, freue ich mich auf die Speisekarte, die selbstverständlich schon eine Menge über das Restaurant verrät.
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