Mein Hobby ist: hochfahren, runterschauen. Mit dem Feldberg bin ich am vergangenen Samstag den letzten der Gipfel hochgefahren, die ich mir für den Sommer 2010 vorgenommen hatte. Beim Runterschauen ließ ich den Sommer und die Berge vor dem inneren Auge Revue passieren und fand, es sei ein guter Sommer gewesen.
Hurra, eine neue Studie. Diese hier widerlegt den Jojoeffekt. Wobei halt, widerlegen ist der falsche Ausdruck dafür, was das schwedische Forscherteam um Asa Ernersson herausgefunden hat. Die behaupten ja nicht, dass nicht langfristig zunehme, wer kurzfristig die Energiezufuhr dramatisch runterfahre, sondern dass langfristig zunehme, wer kurzfristig die Energiezufuhr hochfahre.
Nach Burger und Fritten am Sonntag stand diese Woche erstmalig eine andere Menüfolge auf dem Plan. Carboloading war angesagt. Wer will, kann das gerne mit „Kohlen schippen“ übersetzen. Ziel ist es, die Kohlenhydratspeicher zu füllen, um beispielsweise möglichst elegant durch den Vierwaldstättersee zu schwimmen. Oder auch am Ironman teilzunehmen.
Andere unterliegen sonntags abends dem Zwang, Tatort zu schauen. Ich muss Burger essen. Große Burger. Mit viel Fleisch, viel Käse, viel Pommes. In Deutschland ist mir keine bessere Burgerstadt bekannt als Berlin: Marienburger, White Trash Fast Food, the Bird (oder so ähnlich) und neuerdings das Bürgeramt am Boxi. Wer einen der Läden kennt, der weiß, was ich unter einem guten Burger verstehe
0
Comments
Add